Darstellung in der Gesellschaft:

Die Nationalsozialisten stellten Euthanasie als etwas Gutes und Angenehmes dar. Sie rechtfertigten die Massenmorde als „Gnadenakt“ und „Akt der Erlösung“. Kosten-Nutzen-Rechnungen wurden in diesem Zusammenhang propagiert.

„60.000 RM kostet dieser Erbkranke die Volksgemeinschaft auf Lebenszeit. Volksgenosse, das ist auch dein Geld.“

Richter und Geistliche äußerten ihre Empörungen und verlangten ein Ende der Tötung sowie eine Aufklärung über das Geschehen. Die Nachrichten über die Tötungen verbreiteten sich rasend schnell in der Bevölkerung. Daraufhin wandten sich Familien und Angehörige hilfesuchend an die Polizei.

Durch die öffentliche Predigt eines Bischofes, gegen die Tötung, wurde die Aktion T4 öffentlich eingestellt.

Die Tötungen wurden allerdings verdeckt, besonders an Kindern, in den Konzentrationslagern und besetzen Gebieten weitergeführt.

Die Nationalsozialisten fanden also immer noch einen Weg um ihre „Rassenhygiene“ weiter zu vollstrecken.

Quelle:https://diako-geschichte.de/ns-zeit/ns-euthanasie/